Das verwendete Extrakt aus Olivenblättern

Das Extrakt aus ausgewählten Olivenblättern wurde durch eine Fest-Flüssig-Extraktion gewonnen, die unter hohem Druck und bei niedrigen Temperaturen stattfindet. Dadurch können flüssige Extrakte gewonnen werden, in denen alle Komponenten des Phytokomplexes der Pflanze unverändert beibehalten werden.

Die verwendete Extraktionsart basiert auf der Adsorption durch die Kompression des Lösungsmittels auf dem zu extrahierenden Festkörper bei einem Druck von ca. 6-8 bar während eines bestimmten Zeitraums. Unmittelbar auf die Kompressionsphase folgt die Dekompression bei ca. 0,1-1 bar.

Durch das daraus resultierende Druckgefälle wird die Extraktionsflüssigkeit schnell aus dem Inneren des Festkörpers abgegeben; diese Flüssigkeit transportiert die extrahierbaren Bestandteile, die im Festkörper enthalten sind, mechanisch nach außen.

Ein Extraktionszyklus umfasst eine statische und eine dynamische Phase. 

Während der statischen Phase wird je nach Beschaffenheit des Festkörpers für eine bestimmte Zeit Druck erzeugt; in dieser Phase dringt die Flüssigkeit in den Festkörper ein und durchdringt alle hohlen Räume, die zwischen den Zellmembranen liegen.

Danach beginnt die dynamische Phase, die in zwei Teile gegliedert werden kann: Beim ersten wird ein negatives Druckgefälle zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Festkörpers geschaffen, das auch für den „Zieheffekt“ verantwortlich ist, während im zweiten Teil die Flüssigkeit erneut in das gesamte Gewebe zurückgedrängt wird, um Sättigungszonen mit den extrahierten Substanzen an der Oberfläche des Festkörpers zu verhindern.

Das Ulivìs-Extrakt wird mithilfe dieses Verfahrens gewonnen und unterscheidet sich von allen anderen, da sein phytochemisches Profil genau den Phytokomplex der frischen Olivenblätter wiedergibt. Diese Eigenschaft kann mithilfe anderer Verfahren nicht erreicht werden und sorgt für einen höheren Wirkungsgrad des Extrakts.